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120 Illus RZ hufte Hüftgelenksarthrose

Hüftprothese (TEP)

Der Ersatz des Hüftgelenkes ist erforderlich, wenn der Verschleiß der Hüfte (Koxarthrose) zur fortgeschrittenen Zerstörung des Gelenkknorpels und der Gelenkstrukturen wie Knochen und der entsprechenden Muskulatur geführt hat. Für den operativen Gelenkersatz stehen verschiedene praxiserprobte Endoprothesenmodelle zur Verfügung. Es handelt sich dabei um so genannte zementierte Prothesen und solche, die zementfrei verankert werden können. Um die Implantation einer zementfreien Hüftgelenkendoprothese erfolgreich durchzuführen, ist das entsprechende Lebensalter sowie ein gesundes Implantatlager entscheidend. Bei der zementfreien Verankerung wird die Prothese passgenau in den Oberschenkel und in den Hüftknochen eingepasst. Der Knochen wächst in die Oberfläche der Prothese ein. Man verspricht sich davon eine längere Haltbarkeit der Endoprothese.

Hüftprothese (TEP) zementiert

Zementierte Endoprothesen werden zumeist älteren Patienten implantiert, um eine sichere sofort belastbare Versorgung zu erreichen. Die Prothese wird mit Hilfe von Knochenzement im Knochen fest verankert. Die Vorteile der zementierten Prothesen bestehen in der sofortigen vollen Belastbarkeit und der dadurch möglichen sofortigen Rehabilitation. Eine kürzere Haltbarkeit der zementierten Prothesen bis zur Lockerung gegenüber den zementlosen Prothesen wird diskutiert, aber auch hier ist mit einer Standzeit der Prothese von deutlich mehr als 15 Jahren zu rechnen.

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