Leistungen Gelenk

120 Illus RZ hufte Kniegelenksarthrose

Unikondyläre Schlittenprothese

Arthrose gehört zu den verbreiteten Volkskrankheiten in Deutschland, jährlich werden in Deutschland über 80.000 künstliche Kniegelenke implantiert. Forschung und Entwicklung in der Medizin haben in den vergangenen Jahre auf diesem Gebiet große Fortschritte erzielt. Spezielle Werkstoffe für Gelenkimplantate wurden entwickelt, lange „Standzeiten“ im menschlichen Körper sind längst die Regel. Unikondyläre Schlittenprothesen sind eine Knochen sparende Perspektive. Sie sind für solche Patienten ideal, bei denen zunächst nur der innere oder äußere Gelenkteil des Knies betroffen ist. Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz ist ein intakter Kapsel-Band-Apparat, die Kreuz- und Seitenbänder müssen erhalten sein. Ein späterer Wechsel auf eine volle Knieprothese ist in der Regel problemlos möglich.

Knie-Totalendoprothese

Die Knie-Totalendoprothese ersetzt das erkrankte Kniegelenk durch ein Implantat. Bei der Implantation eines künstlichen Kniegelenks wird die durch Abnutzung beschädigte Knorpelfläche von Oberschenkelrolle und Schienbeinkopf vollständig entfernt und durch eine Oberschenkelkomponente und eine Unterschenkelkomponente ersetzt. Die Tibia-Komponente erhält einen Polyethylen-Aufsatz, der als Gleitfläche zwischen Ober- und Unterschenkel fungiert und die Menisken ersetzt. Diese für medizinische Einsätze entwickelten Materialien sind extrem gewebeverträglich und ermöglichen eine zumeist schmerzfreie Funktion auf lange Sicht.

© 2017 Chirurgie Osterstraße, Hamburg