chirurgische praxis osterstrasse hamburg

120 Illus RZ Unfall Verletzungen der unteren Extremität

Patellafraktur

Bei einem Kniescheibenbruch ist die Kniescheibe in mehrere Teile frakturiert, wobei Längs, Quer- und Trümmerbrüche vorkommen. Die erfolgreiche Therapie der Kniescheibenfraktur hängt dabei von der jeweiligen Bruchform ab und ist fast immer operativ.

Tibiakopffrakturen, Tibiafrakturen

Ein Schienbeinkopfbruch und der Schienbeinschaftbruch müssen entsprechend der Achse genau rekonstruiert werden. Denn bruchbedingte Fehlstellungen können zu Folgeproblemen führen, beispielsweise einer Arthrose im Kniegelenk.

Der Sprunggelenkbruch (lat. Malleolarfraktur)

... ist die Fraktur des oberen Sprunggelenkes, bei Erwachsenen die häufigste Fraktur an der unteren Extremität. Das obere Sprunggelenk des Menschen wird aus dem Wadenbein, dem Schienbein und dem Sprungbein gebildet. Die Fraktur des oberen Sprunggelenkes bedeutet entweder die Schädigung der Knochenstrukturen oder die der Bandstrukturen des Gelenks. Die Prognose der Fraktur des oberen Spruggelenks ist durch die Art der Gelenkknorpelschädigung bestimmt, die meist gleich bei der Unfallentstehung durch die Bruchenden, die Verrenkung oder durch eine Stauchungskomponente entsteht. Andererseits führt aber auch eine schlechte Gelenkposition oder Instabilität nach Ausheilung der Fraktur zu einem vermehrten Verschleiß des Gelenkknorpels. Ein gutes Behandlungsergebnis setzt die komplette Wiederherstellung der Knochenform und der stabilen Gelenkführung voraus. Nur „unverschobene“ Brüche können ohne Operation konservativ, also durch die äußere Stabilisierung behandelt werden. Frakturen mit verschobenen Knochenbruchstücken oder der Verletzung der Gabelbänder erfordern zumeist eine Operation.

Unkomplizierte Frakturen des Außenknöchels, der Fußwurzel und des Mittelfußes werden, vor allem bei Kindern, vorwiegend im Gipsverband behandelt. Die Voraussetzung ist jedoch, dass der Unfall zu keiner Knochenverschiebung geführt hat.

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